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In Theras war die Blasmusik zwei Tage lang Trumpf


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Die Trachtenkapelle Theras feierte ihr 100-jähriges Bestehen mit einem spektakulären Bezirksblasmusikfest im Rahmen der BAG Hollabrunn. Bei der Marschmusikbewertung beeindruckten 20 Musikkapellen mit ihren Auftritten trotz sengender Hitze.

„36 Grad und es wird noch heißer“ – auch wenn diese Nummer der Band „2Raumwohnung“ bei der Marschmusikbewertung des NÖBV-Bezirks Hollabrunn in Theras nicht gespielt wurde, ein besseres Motto hätte es für diesen Tag nicht geben können. Denn noch heißer als die Temperaturen waren dann die Vorstellungen der insgesamt 20 Musikkapellen.

Und die kamen auf der Bewertungsstrecke, die zur Gänze in der prallen Sonne lag, ordentlich ins Schwitzen. Ihren Leistungen konnte das aber nichts anhaben. Sie bewiesen, dass der momentane Aufschwung der Blasmusik auch im Blasmusikbezirk Hollabrunn voll zu hören – und sehen – ist.

Grenzlandkapelle Hardegg mit Top-Bewertung
Schon beim Monsterkonzert zeigten die Kapellen mit ihren insgesamt rund 1.000 Mitgliedern, was sie draufhaben. Richtig spannend wurde es dann aber bei der Marschmusikbewertung selbst. Elf der 20 Kapellen traten in der Höchststufe E an und zeigten intensiv einstudierte Kürfiguren.
Die Top-Bewertung ging an die Grenzlandkapelle Hardegg unter Stabführer Johann Pausackerl, die 97,5 Punkte erreichte. Die weiteren Spitzen-Kapellen waren diesmal Retz (96,0 Punkte), die Trachtenkapelle Ziersdorf (94,5 Punkte), die Musikkapelle Zellerndorf (94 Punkte) und die Hauerkapelle Mailberg sowie der Musikverein Röschitz (je 92,5 Punkte).

Große Hitze, kurze Reden
Und auch etwas Positives hatte die Hitze: Sämtliche Festredner von Obmann Wolfgang Steininger bis Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf taten das, was Festredner bei solchen Anlässen eigentlich immer tun sollten: Sie hielten sich erfrischend kurz.
Im Rahmen des Bezirksblasmusikfestes feierte die Trachtenkapelle Theras als Gastgeberin ihr 100-Jahr-Jubiläum. Unterstützt wurde sie dabei von einigen Vereinen aus der ganzen Region: „Alleine könnten wir als kleiner Verein so ein Fest nicht stemmen. Es ist schön, dass die Zusammenarbeit bei uns so toll funktioniert“, bedankte sich Steininger für diese Hilfe.

Bericht: NÖN (Thomas Weikertschläger) Fotos: NÖN (Wolfgang Hanousek)
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Fotos:
Fotogalerie Marschmusikbewertung 2026 (1) (c) Wolfgang Hanousek
Fotogalerie Marschmusikbewertung 2026 (2) (c) Wolfgang Hanousek
Fotogalerie Marschmusikbewertung 2026 (3) (c) Wolfgang Hanousek